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Favorite German fashion brands

post #1 of 97
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What are your favorite German menswear labels?

I'll list a few:

Hugo Boss (Boss Selection, Boss Black, Hugo, Boss Orange, Boss Green) [Italian owned]

Jil Sander
[Japanese owned]

Joop!


Bogner

Strenesse Gabriele Strehle

Windsor

René Lezard

Closed

Marc O'Polo

Bugatti
post #2 of 97
I thought that Joop! was Dutch.

Aren't some of the brands you mention primarily for women?

I am often at the Munich airport and with time to kill I often go through some of these shops, including Marc O'Polo, René Lezard, and Hugo Boss. I actually own quite a few Hugo Boss items, mostly Boss Black, I believe. I often find things with a fairly nice and modern design and at a reasonable price. From Boss I have a wool&cashmere overcoat, a jacket or whatever you call it that you can wear over your suit instead of a coat, a zip sweater, some ties, a cashmere scarf (cheap and with a very nice feel to it), some shirts, socks, a pair of suede ankle boots, some sneakers, etc. I know that people on SF generally seem to look down on Hugo Boss products, but I have no problem buying them when I see something with a design that I like and at the right price.
post #3 of 97
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Originally Posted by epa View Post
I thought that Joop! was Dutch. Aren't some of the brands you mention primarily for women?
Joop! (with an excalamation mark) was founded by German designer Wolfgang Joop in 1982. He sold the label in the end of the 1990s to a German fashion group and now takes care of his new couture label Wunderkind (menswear launched just recently). With the exception of Bugatti none of the labels I listed is a pure menswear brand (such as Zegna, e.g.). Hugo Boss (with headquarters in Metzingen near Stuttgart) is originally a menswear brand that now also carries womenswear (and they had some trouble with it). Same for Windsor. Jil Sander menswear was launched by Heidemarie Jiline Sander herself in 1998 and is now designed by Raf Simons (as are the womens collections). Strenesse is a womenswear label that also carries menswear. The rest, I would say, is - in terms of womens/mens - half and half. Hugo Boss is a highly respected brand in Germany (I actually have the same impression when I see it at Bloomingdale's or Saks) and probably the first brand that comes to mind in business menswear in Germany. I personally like their Hugo collection. It's slim, fashionable, modern and fits the taller guys - and medium-priced. I bought a fully-canvassed Boss Selection mohair suit on sale at their outlet store for €400 (originally €1200). Boss Orange is mostly shlumpy crap and Green is for the elderly golfer. René Lezard and Windsor are elegant tailor brands, as is Strenesse. As for Willy Bogner, I am not sure. He is a an Olympic ski racer who took over his father's sports fashion business and was joined by his Brazilian wife Sonia later. Bogner is usually considered for the elderly (even though they started a pretty cool sportswear diffusion line Fire & Ice which has become rather boring in recent years) and usually outfits the German Olympic team. Bugatti is a brand that I am rather unfamiliar with. Closed and Marc'OPolo are sportswear brands of which there are many more in Germany: such as s'Oliver, Tom Tailor, Esprit etc.
post #4 of 97
Regent. MANUFAKTUREN-SERIE In Deutschland nähen lassen lohnt sich VON JAN HILDEBRAND 9. Februar 2008, 09:10 Uhr Produkte aus Manufakturen liegen im Trend. WELT ONLINE schaut in dieser Serie den Könnern der Branche auf die Finger, diesmal dem Herrenkonfektionär Regent. Die Verlagerung nach Polen brachte der Firma fast die Pleite. Nun schneidert sie Anzüge wieder in Deutschland – per Hand. "Drrrd. Drrrd. Drrrd." Detlev Diehm imitiert das Rattern einer Maschine. "So klingt es, wenn in der industriellen Fertigung Knöpfe angebracht werden", sagt Diehm. Drrrd. Drrrd. Drrrd - das sind drei Knöpfe, im Bruchteil einer Sekunde an ein Jackett genäht. Diehm ist Chefdesigner beim Herrenkonfektionär Regent. In Weißenburg, einem Örtchen bei Nürnberg, stellt die Firma Anzüge her. Hier finden Knopf und Jackett allerdings geräuschlos zueinander, kein Rattern, kein Drrrd. Und in Millisekunden wird auch nicht gemessen. In alter Schneidertradition nutzen die Mitarbeiter Nadel und Faden. Vier Minuten brauchen sie pro Knopf. Dieser Zeitunterschied sagt viel über Regent und die Philosophie, für die die Firma steht. Während das Gros der Textilindustrie in Billiglohnländern an Nähmaschinen arbeiten lässt, setzt das bayerische Unternehmen im teuren Deutschland auf Handarbeit. 50 Anzüge stellen die rund 100 Mitarbeiter pro Tag her, keiner ist billiger als 1500 Euro. Dafür erhält der Kunde mehr als ein einfaches Kleidungsstück. Wer Diehm zuhört, bekommt den Eindruck, Regent schneidere Kunstwerke, Kompositionen aus 1000 Handgriffen. Und er ist der Dirigent. Ihren Anfang nehmen alle Anzüge auf Diehms Schreibtisch. Als Chefdesigner entwirft er die Hosen, Jacken und Mäntel, 15 bis 20 verschiedene Modelle pro Jahr. Mit seinen Skizzen schneiden die Mitarbeiter mit der Schere den Stoff zu. Dann nähen sie Teil für Teil zusammen, einiges mit Nähmaschinen, vieles mit Faden und Nadel. Und zwischendurch bügeln sie den Stoff immer wieder glatt. DER TECHNISCHE LEITER TRÄGT DIE ANZÃœGE PROBE In der lang gezogenen Fabrikhalle ist es warm, es zischt und riecht nach Wäsche. Am Ende der Kette steht Martin Kury. Der technische Leiter trägt die Anzüge Probe. "Das Problem sind die kleinen Größen", sagt er, während er sich in eine Jacke zwängt. 15 Stunden dauert es von Diehms Schreibtisch bis zu Kurys kritischem Blick. Selbst ein besserer Industrieanzug kommt mit dem Fünftel der Zeit aus. Und während Diehm die Fertigungsminute mit 70 Cent kalkuliert, liegt sie in China bei einem Cent. Man muss kein Betriebswirt sein, um zu ahnen, wie das Geschäftsmodell von Regent aussieht: Bis zu 3000 Euro kosten die Anzüge. Preislich spielen die Bayern in einer Liga mit den Luxusmarken Kiton und Brioni. "Wir verwenden die hochwertigsten Stoffe, die man kaufen kann", schwärmt Diehm. Die Sakkos sind aus Schweizer Baumwolljersey, die Knöpfe aus Büffelhorn. Die Einlage aus echtem Rosshaar. Selbst ein Laie merkt da einen Unterschied: Ein Regent-Anzug wiegt spürbar weniger als die Durchschnittsware von der Stange eines Kaufhauses. Material und Arbeitslohn machen das Gros der Kosten bei Regent aus. In den 90er-Jahren versuchte Regent das zu ändern und musste es teuer bezahlen. Die Firma hatte eine Produktionsstätte in Polen, in Breslau, eröffnet. Doch bei den Kunden kam das nicht an. "Die wollten das nicht. Das hat den Namen verwässert", sagt Diehm. Es sah so aus, als ob Regent wie der Rest der deutschen Textilindustrie in den Niedergang stürzte. DIE RETTUNG KAM AUS ITALIEN Ausgerechnet aus Italien kam die Rettung für die Manufaktur. 2002 kaufte der Herrenausstatter Tombolini Regent. Als Erstes beendete er das Abenteuer in Polen. Diehm: "Die sagten: Wenn in Deutschland produzieren, dann richtig." Nun sitze zwar die Geschäftsführung in Italien. Sie lasse der bayerischen Firma aber alle Freiheiten. Der Designer leitet vor Ort das operative Geschäft. Vor allem eine Aufgabe liegt nun vor ihm: "Unser Auslandsanteil ist immer noch zu gering." Zwar kann man die feinen Anzüge aus Deutschland mittlerweile auch in New York, Moskau und Dubai kaufen. Mit 20 Prozent ist die Exportquote aber niedrig. "50 Prozent müssten es eigentlich sein", sagt Diehm. Aber die kleine Manufaktur hat ein großes Problem: Sie hat kein Geld für teure Werbekampagnen wie die mächtige italienische Konkurrenz. Dafür verfügt sie hierzulande über viele treue Kunden. Einige haben sogar Fotografien von sich im Anzug geschickt, die nun auf dem Flur der Firma hängen: Altbundeskanzler Helmut Schmidt beispielsweise lässt seine Dreiteiler bei Regent schneidern. Auch der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß war Kunde, Roger Moore, die Klitschko-Brüder und Ex-Daimler-Boss Jürgen Schrempp ebenso. Zu den Top-Managern in den Vorstandsetagen deutscher Unternehmen kommt der Schneider der Firma auch persönlich. Rund 30 Prozent der Regent-Ware sind Maßanzüge. Der Rest wird in ausgewählten Geschäften wie zum Beispiel dem traditionsreichen Nobelkaufhaus KaDeWe in Berlin verkauft. "So ein Anzug ist natürlich auch ein Erkennungsmerkmal", sagt Diehm. Aber das sei nur ein Aspekt, erklärt er. Handarbeit liefere die bessere Qualität. Etwa bei den Einlagen, also dem Innenleben des Anzugs. In der Industrie wird beides miteinander verklebt. "Ich verteufle das nicht", sagt Diehm. Aber seine Stimme klingt schon wie die eines Gourmetkochs, der über Burger von McDonald's spricht. HANDARBEIT VERLEIHT FORM Bei Regent hingegen nähen die Mitarbeiter die Einlagen mit der Hand ein. Sie setzen ihre Stiche mal lockerer, mal fester. Das verleihe dem Anzug am Ende seine besondere Form, sagt Diehm. Die Kunden wüssten die Handarbeit zu schätzen. Seit zwei Jahren laufe das Geschäft in Deutschland wieder sehr gut, sagt Diehm. Vor Weihnachten mussten die Mitarbeiter sogar Sonderschichten einlegen. Es gebe eine große Nachfrage von jüngeren Kunden, die sich durch den Firmenzusatz "Handmade in Germany" angezogen fühlten. Das war nicht immer so. Zu Beginn stand das von Schneidermeister Henryk Barig und Michael Aisenstadt 1945 gegründete Unternehmen nicht in erster Linie für Luxus, sondern für Wertarbeit und Seriosität. Die Firma konzentrierte sich auf Hemden. Später kamen Sakkos, Hosen und Anzüge hinzu. Bis zu 500 Beschäftigte schneiderten in Weißenburg 300 Anzüge am Tag. "Die kamen kaum nach mit der Produktion und mussten Kunden sogar bitten, Aufträge zu streichen", sagt Diehm. ABGEHÄNGT VON BRIONI Angesichts des langen Aufschwungs in der Bundesrepublik versäumte es Regent, sich auch im Ausland umzuschauen. Das rächte sich Anfang der 90er-Jahre. Die italienischen Nobelmarken wie Brioni hatten längst den US-Markt erobert und dort eine Menge Geld verdient. Damit wagten sie die Expansion nach Deutschland und machten Regent Konkurrenz. Italien war schick und angesagt, die Bayern nicht mehr unbedingt. Bundeskanzler Gerhard Schröder ließ sich zu Beginn seiner Amtszeit in einem Brioni-Anzug fotografieren, nicht in deutscher Wertarbeit. Den Enkel eines Firmengründers verließ die Lust an Regent. Er verkaufte an die Industriellenfamilie Quandt. Doch in dem weit verzweigten Beteiligungsimperium der Quandts erging es der Manufaktur nicht sonderlich gut. Es folgte die Bruchlandung in Polen. Erst mit der Ãœbernahme durch Tombolini kam die Wende. Diehm hat die Freiheit, perfektionistisch zu sein. "Einen Ärmel anzunähen, ist das Schwierigste, was es gibt", erklärt er. Der Designer steht vor einem kleinen Tisch, dahinter sitzt eine junge Mitarbeiterin und sticht sorgfältig Nadel und Faden durch den Anzug. "Da kommt es auf Millimeter an." Das Armloch soll möglichst klein sein, damit der Anzug nicht schlabbert. Aber zu eng darf es auch wieder nicht sein, "sonst fühlt man sich wie in einer Zwangsjacke". Ãœber das perfekte Armloch könnte Diehm Stunden erzählen. Es ist eine dieser Stellen am Anzug, an denen sich in seinen Augen die Vorzüge einer Manufaktur zeigten. "Die Hand kann Verschlingungen, die eine Maschine nicht hinbekommt." Daher sitzt das handgenähte Jackett am Ende besser. "Es muss einen Unterschied geben", sagt Diehm und schaut sich in der Halle mit den vielen nähenden Menschen um. "Sonst hätte das alles hier keine Berechtigung." http://www.welt.de/lifestyle/article...ohnt_sich.html http://www.karriere.de/beruf/das-com...regent-8522/3/ http://www.beautythemen.de/markenkleidung/regent/ http://www.stilmagazin.com/forum/her...en-regent.html http://www.tagesspiegel.de/zeitung/S...art893,2435145
post #5 of 97
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Originally Posted by SteG View Post
I personally like their Hugo collection. It's slim, fashionable, modern and fits the taller guys - and medium-priced.
Well, I am fairly tall and slim and I often felt that Boss RTW fits me better (or less badly) than most other RTW options around here. That is, a Hugo Boss jacket needs less alteration than, for example, a Zegna jacket, or a jacket by a Spanish designer such as Adolfo Domínguez.
Still, the need for alteration is quite pronunced even with Boss.
I spend quite some time in Germany and I must say that apart from Boss, there is not much that appeals to me. I think I have that in common with ex-prime-minister Gerhard Schröder, who I believed said that German suits had a horrible fit and that he preferred Italian. I guess that may have cost him a few votes.
When in Munich during sales, I always drop by at LodenFrey.
And I almost always buy my gloves in Munich, in a shop called "Glockl" or something like that (cannot really remember the name), close to Fünf Höfe and Maximilianstrasse and all that.
post #6 of 97
What about Scabal? (RTW and MTM line) Is it Belgian or German? I think I read somewhere that it's made in Germany.
post #7 of 97
I'm not that familiar with German brands. There's the odd Marco O'Polo shop in the UK and cheap Hugo Boss is found everywhere.

I picked up a Joop! raincoat last year which whilst of only mediocre quality is nicely cut.

I picked up a couple of Linen Jackets that seemed very decent quality, one made by Regent (actually that one is an italian wool/linen blend) and the other J.Philipp de Sartoria which I like.
post #8 of 97
I'm a big Jil Sander fan. Though I don't have the pleasure of owning any of the things I've spied, I do respect the work that Raf Simons is doing. As for Hugo Boss, while the quality isn't the best by comparison and it's not really SF approved, If the design is good and the price is right, I'll take it. I have a decent number of items from Hugo Boss (mainly Hugo, some Boss Black) Don't know enough about the others, not that familiar with german brands.
post #9 of 97
Thread Starter 
I have heard of Regent but have never seen any of their stuff in the stores. The glove maker might be Roeckl? Scabal seems to be Belgian. I have never heard of them. J. Philipp de Sartoria is new to me, too. It seems to come from the Frankfurt area and looks decent. It's funny that ex-chancellor Schroeder fancied Italian suits. He was/is rather large and stocky (to say it politely). I (am neither big nor stocky and) have problems with Italian suits (made for the Italian market) because they usually are too small/short and tight for me. Then again, Schroeder probably had them custom-made at Brioni's anyway....
post #10 of 97
Quote:
Originally Posted by SteG View Post
The glove maker might be Roeckl?

Yes, I think so. I do not say that you cannot find nice gloves in Spain, but I found things at Roeckl that I have not been able to find in Spain. Some nice gloves without lining. I want to feel the leather when I put on my gloves. Plus that it is not often cold enough around here to justify a cashmere lining.
post #11 of 97
Thread Starter 
I know that the Hugo Boss USA subsidiary had a factory in Cleveland and one in Brooklyn (that they both want to close) to produce mens suits "for the American market". Sounds to me as if they had adjusted sizes and cuts to be in line with standard American sizes. (Just as Tommy Hilfiger suits sold in Europe are cut differently, that is slimmer and fitted, than the American originals). So, a Hugo Boss suit from Germany may just be something completly different (in terms of cut and quality) as compared with one bought at the Chicago (or Hong Kong or Sydney) store or so, I guess.... But closing the Cleveland factory may also mean that from now on a Hugo Boss suit, wether it was bought in the US or in Europe/Germay, will be just the same...? http://www.nydailynews.com/gossip/20...t_workers.html http://seiumaster.3cdn.net/1c589c4e9..._z8m6bxuwn.pdf HUGO BOSS USA Fashions Inc. 601 West 26th Street, 8th Floor New York, NY 10001 USA 212-940-0600
post #12 of 97
[quote=DutchDaedalus;3092959]Regent.


You are right about Regent.
It is a really high quality product that they offer.
My father owns a Regent suit that has a very substantial feel to it.
The fabric is not the only reason why it is so substantial, the construction is clearly different from say, Raffaele Caruso. Much more structure in the chest, yet not overly padded shoulders makes the silhouette very classic and much more 'imposing' than the more relaxed look the Italians prefer.
I really like the production philosophy behind the Regent brand.
post #13 of 97
Never really been impressed by German clothing manufacturers.

Knize seems to make decent suits but it's Austrian.
post #14 of 97
There's the Lagerfeld, Escada (Indian owned), MCM (Korean) etc. but their stuff is more for the females I suppose..
post #15 of 97
There are a few shops in London under the Pellini Uomo name, peddling a very Italianate look, yet all the clothes are from the Barutti brand, which despite its name appears to be German.
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